Holz speichert CO2
Holz entzieht der Atmosphäre während seines Wachstums CO2. Der darin enthaltene Kohlenstoff bleibt bei einer stofflichen Nutzung über die Nutzungsdauer des Holzprodukts gebunden. Durch den Einsatz von Holz im Bauwesen wird diese Kohlenstoffspeicherung zeitlich verlängert.
Bei Brettschichtholz weist der Datensatz „Brettschichtholz – Standardformen (Durchschnitt DE)“ der ÖKOBAUDAT einen biogenen Kohlenstoffgehalt von rund 222 kg pro Kubikmeter aus. Das entspricht rund 815 kg CO2, die im Holz gebunden sind.
Auch die Herstellung von Brettschichtholz lässt sich anhand von Ökobilanzdaten bewerten. Für die Herstellungsphase A1–A3 weist die ÖKOBAUDAT für einen Kubikmeter Brettschichtholz ein GWP-total von –667 kg CO2-Äquivalent aus. Dieser Wert berücksichtigt unter anderem die im Holz gespeicherte Menge an biogenem Kohlenstoff. Die Werte beziehen sich ausdrücklich auf die Herstellungsphase A1–A3 und sind daher nicht mit einer negativen Treibhausgasbilanz des gesamten Lebenszyklus gleichzusetzen.
Wie sich ein konkretes Bauwerk auf das Treibhauspotenzial auswirkt, hängt unter anderem von Konstruktion, Materialeinsatz, Nutzungsdauer und der jeweils betrachteten Systemgrenze ab. Ökobilanzen ermöglichen es, diese Umweltwirkungen transparent über die verschiedenen Lebenszyklusphasen zu betrachten.
Quellen: ÖKOBAUDAT, Datensatz „Brettschichtholz – Standardformen (Durchschnitt DE)“, Thünen-Institut für Holzforschung; Informationsdienst Holz, „Der Umweltbeitrag der Holznutzung“
Holz aus zertifizierten Wäldern
Holz ist ein nachwachsender Rohstoff. Bei Schaffitzel stammt das für die Brettschichtholzproduktion eingesetzte Holz aus PEFC-zertifizierten Wäldern. PEFC-Zertifizierungssysteme stellen Anforderungen an eine nachhaltige Waldbewirtschaftung und ermöglichen es, die Herkunft von Holzprodukten aus zertifizierten Wäldern über entsprechende Zertifizierungs- und Chain-of-Custody-Systeme nachzuweisen.
Die stoffliche Nutzung von Holz verlängert die Zeit, in der der im Holz gebundene Kohlenstoff gespeichert bleibt. Gleichzeitig kann der Einsatz von Holz als Baustoff andere Materialien ersetzen, deren Herstellung mit Treibhausgasemissionen verbunden ist. Vergleichende Ökobilanzstudien zeigen, dass Holzbauprodukte bei vergleichbarer Funktion in vielen Fällen mit geringeren Herstellungsemissionen verbunden sind als alternative Bauprodukte.
Quelle: PEFC, Standards für nachhaltige Waldbewirtschaftung und Chain of Custody.
Bäume entziehen der Atmosphäre CO2
Quelle: Umweltbundesamt, Wald und Holzprodukte – Biogene Kohlenstoffvorräte und der Einfluss natürlicher Störungen.

Wird Holz als Baustoff eingesetzt, wirkt er als Kohlenstoffspeicher wie ein zweiter Wald
Bei der Verarbeitung, dem Transport und der Montage von Holz wird weniger CO2 ausgestoßen als bei anderen Baustoffen mit gleichem Verwendungszweck


Wir unterstützen die Aktion "Holz & Klima"
- überzeugt Politik und Gesellschaft davon, dass die Holzverwendung und eine aktive Waldbewirtschaftung einen erheblichen Beitrag zum Schutz des Klimas leisten.
- sorgt dafür, dass Unternehmen und die Verbraucher klimafreundlicher handeln.
- unterstützt den Umbau zu klimastabileren Wäldern und setzt sich dafür ein, Holz effektiver zu verwenden.